Spendenaufruf OpenStreetMap

Freiheit ist etwas feines. Das betrifft alle Bereiche des Lebens, aber natürlich auch Software im weiteren Sinne. Schon früh habe ich mich aus dem M$-Universum verabschiedet und nach OS/2 auf GNU/Linux gesetzt.

Auch bei der Navigation und Orientierung freue ich mich, dass es eine freie Alternative gibt: OpenStreetMap (OSM). Wie bei einem Wiki kann jeder Nutzer an der Karte mitarbeiten und sie selber nutzen. Seit ich ein kartenfähiges GPS-Gerät bzw. ein modernes Smartphone für die unterschiedlichsten Einsatzbereiche (Geocaching, Fahrradtouren, Navigation im Auto) einsetzte, nutze ich auf OSM-basierende Karten wie Freizeitkarte, Kleineisel und Free maps for Garmin brand GPS devices und bin nur selten enttäuscht worden. Sollte doch mal etwas nicht stimmen bzw. fehlen, kann ich es selbst sofort berichtigen bzw. ergänzen oder zumindest melden.

Aber wie in der großen Politik ist Freiheit nie umsonst, auch wenn sie den Einzelnen erst mal nichts kostet. So kosten die o.g. Angebote den Nutzer nichts, das Kartenmaterial kann i.d.R. umsonst heruntergeladen bzw. genutzt werden. Trotzdem entstehen im Hintergrund natürlich Kosten z.B. für Server. Vor diesem Hintergrund ruft die OpenStreetMap Foundation dazu auf, für das Projekt zu spenden. 70.000 € sind das Ziel und zum Zeitpunkt des Schreibens dieses Beitrags sind schon 19.230 € von 657 Unterstützern eingegangen.

Auf der Seite https://donate.openstreetmap.org/ gibt es den aktuellen Stand und eine direkte Spendenmöglichkeit. Ich habe mich bereits beteiligt, weil ich das Produkt OpenStreetMap gerne und vielfältig nutze und daher gerne unterstütze. Und du?

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Mit den Eisheiligen im Siegtal

indexSeit ein paar Wochen gehört wieder ein Trailerbike zum Haushalt und das sollte über Pfingsten ausprobiert werden. Bei der Tourplanung für zwei oder drei Tage schied zuerst der Ruhrtalradweg aus (10jähriges Jubiläum) und dann die Vennbahntrasse (komplizierte An- bzw Abreise). Also haben wir uns auf bewährtes in der Nähe besonnen: Den Radweg Sieg plus den rechtsrheinischen Erlebnisweg Rheinschiene zwischen Siegmündung und Köln. Ca. 90 km an zwei Tagen.

Mit den Erfahrungen unserer letzten Tour dort, haben wir uns Schladern als Startort ausgesucht. Flussaufwärts gibt es wohl immer noch keinen eigenen Radweg, so dass die Streckenführung weiterhin auf der Bundesstraße läuft. Das mag beim autofreien Siegtal wünschenwert sein, aber nicht beim Radwandern mit der Familie.

Ab Schladern haben wir uns nicht für die Variante entlang des Wasserfalls, sondern das Stück mit ordentlich Steigung entschieden. Leider hat sich dabei ein Schaltwerk komplett verabschiedet. Also musste ein Fahrrad mit der Bahn zurück nach Eitorf zum nächsten Fahrradhändler in der Hoffnung, dass dort schnelle Hilfe möglich sein würde. Der andere Teil fuhr dann trotzdem durch das Siegtal talwärts. Möglicherweise hatte die Berichterstattung über den anstehenden „Kälteeinbruch“ andere Radfahrer abgeschreckt, aber wir hatten so den Radweg Sieg fast für uns alleine. Trocken, aber kühl. Ob das auf die paar Kanuten auf der Sieg galt, kann ich nicht beurteilen.

In Eitorf konnte der örtliche Radmechaniker tatsächlich das verbogene Schaltauge retten und ein neues Schaltwerk montieren. Großes Danke! Die Tour konnte also gemeinsam weiter gehen. Bis auf einige wenige Steigungen weg von der Sieg läuft der Radweg entlang des Flüßchens. Meistens kreuzen wir auf Bahnbrücken die Sieg, was immer wieder wunderschöne Blicke auf das Wasser unter uns und das Tal ermöglicht. Unterwegs gibt es reichlich bewirtschaftete und unbewirtschaftete Plätze für eine Pause.

Siegburg ist unser Etappenziel. Das Hotel Kasserolle hatte trotz unserer kurzfristigen Planung ein Zimmer für uns frei und liegt nicht weit von der Sieg. Bei unserem ausgiebigen Frühstück ging ein ordentlicher Schauer herunter, aber wie bei Kachelmannwetter angekündigt, blieb dies der einzige ernsthafte Niederschlag an diesem Tag.

Ab Siegburg weitet sich das Siegtal, der Radweg folgt aber weiterhin dem Fluß. Wir werden irgendwann von einer Umleitung auf die nördliche Seite geführt, so dass wir nicht in den Genuss der Gierfähre an der Siegmündung kommen. Dafür folgen wir hier jedoch nicht der Ausschilderung Erlebnisweg Rheinschiene, sondern fahren auf dem Radweg durch das Naherholungsgebiet „Untere Sieg“. Trotz der rustikalen Wegführung kommen wir mit unserem Trailergespann gut voran und genießen die wilde Natur. Nach zwei Brücken erreichen wir die Siegmündung und den Hafen von Mondorf. Hier verbringen wir etwas Zeit auf der Hafenkirmes und rollen dann weiter Richtung Heimat.

Hätte ich mein Handy nicht zuhause am Landekabel vergessen, gäbe es auch Fotos zum Artikel.

Strecke bei gpsies.com

Köln im Fahrradklima-Test 2014

Der ADFC hat wieder bundesweit Fahrradfahrer befragt und die Auswertung des Fahrradklima-Test 2014 präsentiert. 100.000 Menschen haben an dieser Befragung, wie fahrradfreundlich ihre Stadt oder Gemeinde ist, teilgenommen.

Bei der Präsentation im Bundesverkehrsministerium sagte Staatssekretär Bomba: „Die Fahrradfreundlichkeit ist aber auch ein guter Gradmesser für die Lebensqualität einer Stadt. Wir können den Anteil des Radverkehrs weiter erhöhen, wenn sich Radfahrerinnen und Radfahrer gut und sicher im Straßenverkehr fühlen.“ Der Test zeichne Kommunen aus, die den Radverkehr besonders vorantreiben, und biete den anderen zugleich konkrete Anhaltspunkte für Verbesserungen – sei es bei der Sicherheit, dem Wegenetz oder auch bei den Abstellmöglichkeiten. Die Auszeichnung ist damit Dank und Ansporn zugleich, so Bomba weiter.

Für die Stadt Köln kommt dabei ein noch desaströseres Ergebnis als vor zwei Jahren heraus. Die Anzahl der Teilnehmer der Befragung ist mit 1.642 nahezu auf dem Wert von 2012 geblieben (1.650). Die Durchschnittsnote aller 27 Fragen lag hier bei 4,3, während der Durchschnitt aller Städte in der Größenordnung >200.000 Einwohner bei 3,8 lag. 2012 nahm Köln von 38 beurteilten Großstädten den 31. Platz ein, 2014 ist es der 36. von 39 Städten. Das heißt, nur in drei Größstädten fühlen sich Fahrradfahrer noch unwohler!

Schaut man sich die Ergebnisse der Einzelfragen an, so fällt auf, dass lediglich drei Fragen mit der gleichen Note wie der Durchschnitt der anderen Großstädte beantwortet wurden. Offensichtlich fahren trotz der Mängel alle Alterstufen in Köln mit dem Rad (2,8). Die Öffnung der meisten Einbahnstraßen für Radfahrer wird von den Fahrradfahrern honoriert (2,7) und nach Ansicht der Kölner Teilnehmer sind öffentlich zugängliche Leihrader für jeden einfach, zuverlässig und preiswert nutzbar (3,0).

Keine einzige Bewertung liegt über dem Durchschnitt. Besonders groß ist die negative Abweichung bei der Beurteilung der Oberfläche  und der Breite der Radwege in Köln (-0,8 und -0,7). In diesem Zusammenhang darf daran erinnert werden, wie schwer sich die Stadtverwaltung damit tut, ausgewiesene und benutzungspflichtige Radwege regelmäßig zu begehen. Nach dem Zustand vieler Radwege wäre eine sofortige Sanierung oder zumindest eine Aufhebung der Benutzungspflicht erforderlich. Stattdessen malt man lieber sogenannte Schutzstreifen auf sanierte Straßen, toleriert dann aber, dass diese hemmungslos zugeparkt werden (Falschparkerkontrolle auf Radwegen, Note 5,1).

Fahrradfahren in Köln macht keinen Spaß (-0,7), man fühlt sich nicht sicher (-0,6).

Ansonsten gilt wahrscheinlich mein Fazit zum Ergebnis von 2012 auch weiterhin. Ich sehe kein Konzept für den Radverkehr, sondern einen Flickenteppich. Zwar wird derzeit für die Stadtbezirke Lindental und Innenstand mit viel Tamtam ein Konzept erarbeitet, aber für eine Umsetzung der notwendigen Maßnahmen – inbesondere der mit nicht allerhöchster Priorität – ist gar kein Geld vorhanden.

Ich würde mir wünschen, dass die Verantwortlichen in Verwaltung und Politik diese Ergebnisse ernstnehmen würden. Es wäre doch einmal spannend zu untersuchen, was andere Großstädte mit besseren Beurteilungen anders machen?
Frau Reker, Herr Ott wie stehen Sie dazu?

Und noch ein Detail am Rande. Fahrräder werden in Köln wohl besonders häufig gestohlen (Note 5,0). Vielleicht sollte die Kölner Polizei hier mal einen Schwerpunkt legen und stattdessen als schikanös empfundene Kontrollen von Fahrradfahrern etwas zurückfahren.

Der ADFC-Fahrradklima-Test 2012 aus Kölner Sicht

Der ADFC hat heute die Ergebnisse seiner Umfrage von 2012 vorgestellt. Rund 80.000 Radfahrer haben 27 Fragen zum Thema Radverkehr beantwortet. Bei der letzten Umfrage 2005 waren es noch 26.000.

1.650 Kölner Radfahrer haben diese Gelegenheit genutzt, ihre Eindrücke von der Fahrradsituation vor Ort zu schildern. Nach Hamburg (3.549) und Berlin (2.375) waren das schon mal die meisten Teilnehmer. Das Ergebnis für Köln ist jedoch niederschmetternd: Platz 31 von 38 Städten über 200.000 Einwohnern.

Jeder, der in Köln regelmäßig mit dem Fahrrad unterwegs ist, wird dieses Ergebnis nachvollziehen können. Eigentlich müsste diese Platzierung in der Kölner Politik einen PISA-Schock auslösen! Die Stadt ist Mitglied in der Arbeitsgemeinschaft fahrradfreundliche Städte NRW e.V. Im Rahmen des Bürgerhaushalts wurden drei zusätzliche Stellen im Büro des Fahrradbeauftragten geschaffen. Die theoretischen Grundlagen sollten also vorhanden sein, aber offenbar kommen diese Bemühungen bei den Fahrradfahrern nicht an.

Bei der Gelegenheit verwundert es dann um so mehr, dass jüngst bei der Hamburger Diskussionsveranstaltung „Warum kann Hamburg nicht Fahrrad“ der Kölner Fahrradbeauftragte das hiesige Konzept (?) zur Förderung des Radverkehrs vorgestellt hat. Hamburg liegt im Ranking übrigens nur drei Plätze hinter Köln.
In der Tat ist hier in den letzten Jahren viel positives passiert. So wird z.B. das Team des Fahrradbeauftragten informiert, wenn irgendwo eine Strasse saniert werden soll. Meistens bekommt die neue Fahrbahn dann einen Schutzstreifen, ein Fahrrad-Piktogramm und/oder eine eigene Aufstellzone für Fahrräder an der Ampel. Das mag auch alles nützlich sein, führt aber leider zum sprichwörtlichen Flickenteppich, denn es scheint kein übergeordnetes, schlüssiges Konzept mit durchgehenden Velorouten o.ä. zu geben. Im Maßnahmenbericht (Anlage 1) zur Förderung des Radverkehrs im Jahr 2011 steht auch nichts von solchen Ideen. Da geht es um Dauerzählstellen, die o.g. Einzelmaßnahmen und die Anzahl der neu aufgestellten Fahrradabstellgelegenheiten.
Die in o.g. Bericht aufgeführte Steigerung des Radverkehrs um 10% (!) von 2010 auf 2011 (Seite 3) ist bestimmt nicht wegen neuer Schutzstreifen oder Abstellmöglichkeiten eingetreten.

Angeblich (aber das ist wahrscheinlich eine Legende wie die von den Kölner Heinzelmännchen) hat sich Köln einst mit einem ambitionierten Konzept für ein echtes Radwegenetz bei der AG fahrradfreundliche Städte beworben, aber offenbar ist das irgendwann verloren gegangen.

Der ADFC schließt seinen Text zur Verstellung des Radklima-Tests mit folgenden Zeilen: „Auffällig ist, dass die Städte weit vorne in der Rangliste landen oder sich stark verbessern, die sich die Förderung des Radverkehrs explizit auf die Fahnen geschrieben haben. So haben sich neben Karlsruhe auch München und Frankfurt am Main deutlich zum Positiven entwickelt. Beide Städte engagieren sich, um Menschen aufs Rad zu bringen: München mit seiner „Radlhauptstadt“-Kampagne, Frankfurt setzt mit seinem Radfahrbüro Standards der Radverkehrsförderung.“ So etwas würde ich mir hier auch wünschen – dann klappt’s bestimmt auch beim nächsten Fahrradklima-Test. (Man wird ja wohl noch mal träumen dürfen.)

Jeden letzten Freitag im Monat treffen sich übrigens ab 17:30 Uhr Kölner Radfahrer auf dem Rudolfplatz, um mit einer critical mass darauf aufmerksam zu machen, dass auch Radfahrer zum Verkehr gehören. Je mehr da mitmachen, um so besser!

… bis zur eigenen Coin

Der erwähnte Kontakt mit dem Coin-Händler führte dann aber gar nicht zu der eigentlich erwünschten Auskunft. Vielmehr nahm das Projekt ‚eigene Coin‘ auf einmal immer konkretere Züge an.

Das Thema der Coin stand eigentlich bereits mit den Vorläufern fest. Über das Fahrradfahren bin ich zum Geocaching gekommen und so manche Fahrradtour lässt sich mit dem ein oder anderen Cache am Wegesrand sehr schön verfeinern (so z.B. erst gerade wieder beim 3. Rheinischen Frühlingsradeln, GC2KHDJ).

Mit einigen Ideen und Entwürfen habe ich mich dann an einen Coin-Designer gewandt und dies hier ist dabei herausgekommen.

Und somit biete ich nun allen Geocachern, Coinliebhabern und/oder Fahrradfahrern diese Coin zur Vorbestellung an.

Radroutenplaner im Vergleich – Das Ergebnis

Nachdem nun endlich auch die Karten zum zweiten Teil funktionieren, versuche ich nun die verschiedenen Ergebnisse anhand meiner ausgewählen Strecken zu bewerten.

Google Maps läuft wie schon anfangs bemerkt außer Konkurrenz mit. Die Fußgängernavigation orientiert sich überwiegend an den großen Straßen und scheint viele Wege durch Grünflächen gar nicht zu kennen. Eine ernsthafte Fahrradnavigation ist damit nicht möglich.

Der NRW-Radroutenplaner greift auf die landeseigenen Geodaten zurück und sollte daher wohl über die detailiertesten Wegekenntnisse verfügen;  jedoch steht die Voreinstellung des Routenplaners oftmals einer optimalen Planung im Weg. In der Einstellung „Fahrradnetz bevorzugen“ scheint der Planer zunächst den kürzesten Weg zum nächstgelegenen Radweg des NRW-Netzes zu suchen und dann von dort zum Ziel zu navigieren. Das kann dann, wie im Beispiel Zollstock-Globetrotter zu einem erheblichen Umweg führen (8,3 km gegenüber 4,7 km). Innerhalb des Fahrradnetzes verlaufen die Routen dann auf den ausgewiesenen NRW-Fahrradwegen. Als Bonus liefert die Ergebniskarte nicht nur Hinweise auf Sehenswürdigkeiten, Bahnhöfe und Rastplätze, sondern kennt auch jede Menge Themenrouten.

Bei der Option „kürzeste Route“ wird dann wohl gar keine Rücksicht mehr auf Fahrradfreundlichkeit gelegt. Bei der hier nicht dargestellten Route Zollstock-Vingster Freibad führt ein Teil der ausgegebenen Strecke über den autobahnähnlichen östlichen Zubringer. Auch wenn in den FAQ auf dieses Manko hingewiesen wird – sowas geht für einen Fahrradplaner gar nicht und ist auch nicht mit den Hinweis auf „fehlende Daten“ entschuldbar.

Bei Naviki fällt auf, dass zwischen den beiden Optionen „fahrradfreundlich“ und „kürzeste Strecke“ öfters kaum ein Unterschied in der Streckenführung besteht. Interessanterweise war Naviki bei der Strecke Ehrenfeld-Zoo nicht davon zu überzeugen, den Startpunkt Stammstraße auch in die Stammstraße zu legen. Stattdessen lag der Marker immer wieder in der benachbarten Simrockstraße.

Die Ergebnisse von koeln.de/Komoot haben mich bisweilen etwas erstaunt. Obwohl Komoot und Naviki mit OSM arbeiten, kommen beide grundsätzlich zu unterschiedlichen Empfehlungen. So führt z.B. das Komoot-Ergebnis auf der Strecke Zollstock-Globetrotter zwar zunächst wie Naviki durch Grünanlagen, baut aber dann nach dem Volksgarten einen unerwarteten Umweg über die Zülpicher Strasse und Pfeilstrasse ein und ist so einen guten Kilometer länger als das Naviki-Angebot. Ähnliches gilt für die Strecke Longerich-Vingst.

Als bestes abgeschnitten hat bei diesem Vergleich das Angebot von Naviki. Die Streckenempfehlungen sind plausibel und beziehen auch kleinere Straßen und Wege mit ein. Die Nutzung ist unkompliziert.

Der NRW-Radroutenplaner landet schon alleine aufgrund der regionalen Beschränkung nur auf dem zweiten Platz. Die Option „Radwegenetz bevorzugen“ liefert zwar etwas eigentümliche (aber schlüssige) Empfehlungen, jedoch kann man für den Streckenabschnitt, der auf dem Radwegenetz liegt, davon ausgehen auf einem halbwegs gepflegten Wegenetz unterwegs zu sein.

koeln.de/Komoot belegt den dritten Platz. Bei der Eingabemaske auf koeln.de sind keine Optionen (fahrradfreundlich/kürzeste Strecke) möglich. Die Streckenempfehlungen sind mir zum Teil nicht nachvollziehbar. Im Gegensatz zu den oberen Angeboten ist es hier nicht ohne Umwege möglich, den gpx-Track herunterzuladen, um ihn auf ein GPS-Gerät zu überspielen. Dafür muss man sich erst auf der Komoot-Plattform registrieren.

Die Option „kürzeste Strecke“ des NRW-Radroutenplaners bekommt schon allein wegen des Hinweises in den FAQ, dass womöglich die „Befahrbarkeit mit dem Fahrrad nicht empfohlen wird oder sogar verboten ist“ den letzten Platz zugewiesen.

Inspiration gesucht

Wie lässt sich das „Gefühl Fahrrad“ bildlich darstellen?
Diese Frage treibt mich seit einiger Zeit um. Ich möchte für (m)ein anderes Hobby eine Münze erstellen. Und das Motiv darauf soll eben diese Freude am Fahrrad/Fahrradfahren rüberbringen.

Dazu bitte ich kreative Fahrradfahrer um Vorschläge, die anschließend im Februar zur Abstimmung gestellt werden. Dein Vorschlag kann sich zwischen roher Schwarz-Weiß-Skizze und hochwertiger farbiger Computergrafik bewegen – Hauptsache, die Idee kommt rüber. Die Einsender der drei am besten bewerteten Motive erhalten als Dankeschön je ein fertiges Exemplar zugesandt.

Teilnahmebedingungen: Sende mir bis zum 31. Januar 2012 deinen Vorschlag per Mailanhang oder Link an freudeamfahrrad(ät)wolke7(Punkt)net – gerne auch mehrere und/oder in Variationen. Mit der Einsendung räumst Du mir ein unentgeltliches Nutzungs- und Veränderungsrecht deiner Idee ein und bestätigst mir gleichzeitig, dass Du der Urheber des Motivs bist. Als zu gestaltende Fläche sollte ein Kreis mit ca. 40mm Durchmesser verwendet werden. Die Entscheidung, welches Motiv tatsächlich umgesetzt wird, behalte ich mir vor.