Fahrradroutenplaner im Vergleich

Gestern bin ich auf koeln.de auf einen neuen Fahrradroutenplaner gestoßen. Das werde ich zum Anlass nehmen, die vier mir bekannten Online-Lösungen mal zu vergleichen.

Der Radroutenplaner NRW basiert auf den Geodaten der Länder NRW, Hessen, Thüringen und Teilen von Rheinland-Pfalz. Damit ist dieser Planer nur für den Gebrauch in diesem Gebiet geeignet. Die Routenplanung umfasst neben Start und Ziel die Berücksichtigung von Steigungen und der Bevorzugung des Radwegenetzes, Themenrouten oder einfach der kürzesten Strecke. Für die Ermittlung der Fahrdauer können verschiedene Geschwindigkeiten angegeben werden. Auf der Ergebniskarte sind zusätzliche Wegpunkte wie Bahnhöfe, Sehenswürdigkeiten, Übernachtungsmöglichkeiten etc. darstellbar. Ferner werden Steckenlänge, Höhenmeter/Höhenprofil und Fahrdauer anhand der gewählten Geschwindigkeit angezeigt. Eine App steht zur Verfügung (kostenlos), gpx-Daten können heruntergeladen werden.

Naviki ist eine Entwicklung der FH Münster. Das Kartenmaterial basiert auf OSM und bezieht auf der Webseite hochgeladene Wege der Nutzer mit ein. Nach Eingabe der Start- und Zieladresse kann eine fahrradfreundliche oder die kürzeste Strecke abgefragt werden. Neben dem visuellen Ergebnis werden auch Länge, Fahrzeit bei 15 km/h, Höhe des niedrigsten und des höchsten Punkts, die Höhenmeter aufwärts und die maximale Steigung der Stecke angezeicht. Die entsprechende gpx-Datei kann heruntergeladen werden. Eine App ist verfügbar (kostenlos).

Das Angebot auf koeln.de basiert auf dem Routenplaner komoot, der wiederum das OSM-Kartenmaterial verwendet. Der Planer bietet nach Abfrage von Start und Ziel nur ein Ergebnis an – dazu Steckenlänge und Fahrdauer. Welche Geschwindigkeit dabei zugrunde gelegt wird, ist nicht angegeben. Dafür klassifiziert er einzelne Abschnitte (z.B. Straße in Wohngebiet, Landstraße, Radweg, Weg (Asphalt). Ein gpx-Download steht nicht zur Verfügung, dafür kann man den Track aber auf die verfügbare App (je nach Kartenmaterial kostenpflichtig) übertragen.

Google Maps bietet zwar keine Fahrradrouten an, aber Routing für Fußgänger (beta) anhand der Google-Karten. Daher nimmt dieses Angebot außer Konkurrenz am Vergleich teil. Eine App ist verfügbar (kostenlos).

Im nächsten Teil werden ich die Ergebnisse der Routenplaner vergleichen.

4 Gedanken zu “Fahrradroutenplaner im Vergleich

  1. Welches Programm kann Europaeische Fernverbindungen routen ?, z.B. Sueddeutschland – Venedig, oder Bregenz – Genua, Genf – Marseille oder Freiburg – Calais, oder so. Am besten mit Darstellung der Wegbeschaffenheit.
    Gruss, Franz

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