Rund um Brühl

Es geht ja doch noch. Pfingstsonntag stand mal wieder eine kleine Fahrradtour mit der Familie an und ich habe unterwegs keinen einzigen Geocache gesucht. Auf dem Navi am Wegesrand auftauchende Tradis konnte ich ohne zwanghaftes Suchen einfach vorbeiziehen lassen.

Los ging es in Brühl. Gemächlich rollen wir durch die (für Radfahrer freigegebene) Fußgängerzone in Richtung Giesler-Galerie. Hier beginnt dann der zähe Anstieg über die Pingsdorfer Str. bis auf den Villerücken am Phantasialand. Die Steigung ist gar nicht mal so steil, aber sie zieht sich über 2,5 km. Bergabwärts kommen uns zahlreiche Rennradler im Spitzentempo entgegen, während ich schon auf dem Rettungskranz fahre (zur Ehrenrettung: mit besetzten Anhänger). Oben angekommen gönnen wir uns dann erst mal am Birkhof eine Pause im Biergarten und am Spielplatz. Hier irgendwo muss der Final zum Mystery Navigation Eigenpeilung liegen…

Frisch erholt und gestärkt fahren wir nun durch die Wälder des Naturpark Kottenforst in Richtung Rösberg. Es geht die ganze Zeit eben oder sanft abwärts und wir genießen die Licht- und Schattenspiele der Sonnenstrahlen im Wald. Am Ende des Waldes würde die geplante Streckenführung eigentlich weiter nach Lückenhof führen und von dort wieder parallel zur VRS-Linie 18 zurück in Richtung Brühl. Aber wir beschließen hier abzukürzen und fahren hier direkt über die Felder in Richtung Rösberg – der dortige Wasserturm weist uns den Weg. Durch Merten und Trippelsdorf erreichen wir Walberberg. Dort findet heute ein Oldtimertreffen statt, so dass wir über eine Seitenstraße durch den Ort fahren müssen. Mit dem Kinderanhänger im Schlepp meide ich lieber große Menschenmassen. Man reißt sonst so viele Unachtsame von den Füßen…

Nun lassen wir die Ville endgültig hinter uns liegen und wenden uns der Bornheimer Börde zu. Hier ist es flach und auf dem Weg nach Keldenich gibt ein Blick zurück einen guten Eindruck von den Höhenmetern, die wir uns am Anfang der Tour erarbeitet haben. Am Entenfang in Wesseling pausieren wir wieder einmal am Spielplatz, damit der Nachwuchs seinen Bewegungsdrang auslegen kann, während wir unsere Wegzehrung vertilgen.
Von hier ist es nicht mehr weit bis Berzdorf. Von hier kann man an der Kiesgrube vorbei und unter der Autobahn hindurch zügig das Schloss Falkenlust erreichen. Für Radfahrer ist die Fahrt durch den Schlosspark leider nicht erlaubt, so dass man den Brühler Bahnhof nun nur über die Umgehungsstrasse erreichen kann.

Am Ende der Runde haben wir rund 31 km mehr auf dem Tacho und ca. 126 Höhendifferenz bewältigt. Bei gpsies.com ist der GPS-Track hinterlegt. Der Abschnitt jenseits der Abkürzung ist derzeit nur grob eingezeichnet.

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