Grenzverkehr

Zwischen Köln und Düsseldorf verlaufen mehrere Grenzen – sprachliche, mentale, verwaltungsmäßige, aber eben auch die zwischen den beiden Verkehrsverbünden VRS und VRR. Im Zuge der Zusammenarbeit hatte man sich irgendwann auf die Bedingungen des kleinen und großen Grenzverkehrs geeinigt. Mit einer (VRS-)Fahrkarte war z.B. die Fahrt von Köln nach Düsseldorf möglich. Früher soll es Erzählungen zufolge nötig gewesen sein, zwei Tickets zu verwenden: Eines bis zur Grenze und eines ab der Grenze.  

Aber das war vorbei … bis: Bis das Handyticket beworben und eingeführt wurde. Seitdem ist auf der Strecke Köln-Düsseldorf wieder genau diese Provinzialität ausgebrochen. Der naive Nahverkehrsnutzer würde vielleicht vermuten, dass in modernen Zeiten auch per Handy ein entsprechendes VRS-Ticket verfügbar wäre. Auf Nachfrage beim Verkehrsverbund wird nun empfohlen, per Handy ein VRS-Ticket bis zur und ein VRR-Ticket ab der Grenze zu lösen. Schöne neue Welt…

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