Siegtal

Schon länger reizte uns mal ein Fahrradausflug ins Siegtal. Den Ausschlag gab uns das Buch „Rhein, Ahr und Sieg“ aus dem Bachem-Verlag. Dort haben wir uns anhand der Beschreibung für die Tour 3 von Au nach Blankenberg entschieden. Nützlicherweise stellt der Verlag auf seiner Internetseite auch gleich den dazugehörigen GPX-Track zur Verfügung.

Klassischerweise erfolgte die Anreise per Bahn. Das Siegtal wird von Köln aus mit dem RegionalExpress 9 (Ri. Siegen/Gießen) und der S-Bahn 12 (Au/Sieg) gut erschlossen. In beiden Zügen können Fahrräder mitgenommen werden. Weil der VRS sonst gerne mal Anlass zum Ärgern gibt, möchte ich diesmal aber auch über die hervorragende Beratung am Schalter unter dem Kölner Hbf berichten. Der dortige Mitarbeiter wies mich auch besondere Bestimmungen zur 5-Personen-Tageskarte hin. Statt Personen können mit dieser Karte auch Fahräder befördert werden (Aber nicht mehr als Personen)! Das hat uns an diesem Tag ein Vierer-Ticket für die Räder erspart.

Die Strecke folgt überwiegend den Siegtal Radweg. Leider stimmt der zwischen Au und Rosbach mit der B256 überein, was uns schon am Sinn der Streckenempfehlung zweifeln ließ. Anreisende per S-Bahn sollten sich das Stück daher ersparen und direkt in Rosbach aussteigen, Anreisende per RE vielleicht sogar schon in Schadern. Aber ab Rosbach geht es immerhin an der Sieg entlang, von der bislang noch gar nichts zu sehen war. Auf halber Strecke vor Schaldern führt der Radweg leider wieder auf die Autostraße (L333).

Auf Höhe des Bahnhofs wartet Schladern mit seinem Wasserfall auf. Dort gibt es auch eine nette Gelegenheit für eine Pause. Die ist auch nötig, denn hier folgt die einzige Steigung auf der Strecke hoch zur Burgruine Windeck. Ein schöner Ausblick über das Siegtal und eine sehenswerte Ruine entschädigen jedoch für die Mühen.  Der Schwung der Abfahrt reicht dann fast bis nach Dattenfeld. Ab hier geht es auf ruhigen Wegen wieder an der Sieg entlang. Hin und wieder kreuzen wir mit Brücken die Sieg oder kürzen eine Schleife ab. Dies ist der landschaftlich schönste Teil der Tour.

Entgegen unserer ursprünglichen Planung beenden wir unsere Ausfahrt nicht in Blankenberg, sondern am Bahnhof von Eitorf, da uns von dort neben der S-Bahn auch wieder der RE zur Verfügung steht.

Beschreibung bei bikemap.de

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