Packliste für’s Fahrradcachen

Mit Freude stelle ich fest, dass es immer öfter Geocaching/Fahrrad-Events gibt. Eine schnelle Suche ergab folgende aktuelle und wahrscheinlich nicht vollständige Liste:

  • 4. Rheinisches Frühlingsradeln (GC411R5) by illo, 11. Mai 13, 45km
  • B*A*S*E 2013 (GC45BPM) by F.O.V.U.n.e.V., 25. Mai 13, individuelle Strecke
  • Radtour auf Napoleons Spuren: Grand Canal du Nord (GC39JM9) by kashkash, 26. Mai 13, keine Angabe zur Streckenlänge
  • mortS ned negeG, Nidda goes Main (GC48KNF) by miffilizzi, 26. Mai 13, 20km + individuelle Rückfahrt
  • Grenzpatrouille per Rad #3c (GC4A47B) by Golgafinch, 9. Juni 13, 35km
  • VRT Vogtländische Radel Tour (GC4B36D) by Team ACW, 29. Juni 13, 35km

Aus diesem Anlass publiziere ich hier mal meine Packliste für ganztägiges Fahrradcachen:

Fahrradausstattung

  • Lenkertasche oder eine Packtasche hinten
  • Trinkflasche, gefüllt
  • Reifendruck (4 bar)

Werkzeug (in Lappen eingewickelt)

  • Luftpumpe
  • Flickzeug/Reifenheber
  • Minitool
  • 8er, 10er und 14er Schraubenschlüssel
  • Wechselschraubendreher

Geocaching

  • Navi mit geladenen Akkus und aktueller PQ
  • Cachelistings auf Papier oder paperless
  • Trackables
  • Tauschgegenstände
  • Schreibgeräte (min. 1 Ersatzstift)

Sonstiges Zubehör

  • Fotokamera/Speicherkarte
  • Mobiltelefon, geladen
  • Ersatzakkus
  • Taschenmesser
  • Ladeadapter AAA auf USB

Verpflegung

  • Traubenzucker
  • Obst
  • Belegte Brötchen
  • Apfelschorle

Sonstiges

  • Sonnencreme
  • Mini-Erste-Hilfe-Set
  • Handtuch
  • Geld + EC-Karte (Portemonnaie)

Angelehnt an
http://www.fahrrad-xxl.de/cms/beratung/fahrradreisen-touren/tourenausruestung-packliste/

Der ADFC-Fahrradklima-Test 2012 aus Kölner Sicht

Der ADFC hat heute die Ergebnisse seiner Umfrage von 2012 vorgestellt. Rund 80.000 Radfahrer haben 27 Fragen zum Thema Radverkehr beantwortet. Bei der letzten Umfrage 2005 waren es noch 26.000.

1.650 Kölner Radfahrer haben diese Gelegenheit genutzt, ihre Eindrücke von der Fahrradsituation vor Ort zu schildern. Nach Hamburg (3.549) und Berlin (2.375) waren das schon mal die meisten Teilnehmer. Das Ergebnis für Köln ist jedoch niederschmetternd: Platz 31 von 38 Städten über 200.000 Einwohnern.

Jeder, der in Köln regelmäßig mit dem Fahrrad unterwegs ist, wird dieses Ergebnis nachvollziehen können. Eigentlich müsste diese Platzierung in der Kölner Politik einen PISA-Schock auslösen! Die Stadt ist Mitglied in der Arbeitsgemeinschaft fahrradfreundliche Städte NRW e.V. Im Rahmen des Bürgerhaushalts wurden drei zusätzliche Stellen im Büro des Fahrradbeauftragten geschaffen. Die theoretischen Grundlagen sollten also vorhanden sein, aber offenbar kommen diese Bemühungen bei den Fahrradfahrern nicht an.

Bei der Gelegenheit verwundert es dann um so mehr, dass jüngst bei der Hamburger Diskussionsveranstaltung “Warum kann Hamburg nicht Fahrrad” der Kölner Fahrradbeauftragte das hiesige Konzept (?) zur Förderung des Radverkehrs vorgestellt hat. Hamburg liegt im Ranking übrigens nur drei Plätze hinter Köln.
In der Tat ist hier in den letzten Jahren viel positives passiert. So wird z.B. das Team des Fahrradbeauftragten informiert, wenn irgendwo eine Strasse saniert werden soll. Meistens bekommt die neue Fahrbahn dann einen Schutzstreifen, ein Fahrrad-Piktogramm und/oder eine eigene Aufstellzone für Fahrräder an der Ampel. Das mag auch alles nützlich sein, führt aber leider zum sprichwörtlichen Flickenteppich, denn es scheint kein übergeordnetes, schlüssiges Konzept mit durchgehenden Velorouten o.ä. zu geben. Im Maßnahmenbericht (Anlage 1) zur Förderung des Radverkehrs im Jahr 2011 steht auch nichts von solchen Ideen. Da geht es um Dauerzählstellen, die o.g. Einzelmaßnahmen und die Anzahl der neu aufgestellten Fahrradabstellgelegenheiten.
Die in o.g. Bericht aufgeführte Steigerung des Radverkehrs um 10% (!) von 2010 auf 2011 (Seite 3) ist bestimmt nicht wegen neuer Schutzstreifen oder Abstellmöglichkeiten eingetreten.

Angeblich (aber das ist wahrscheinlich eine Legende wie die von den Kölner Heinzelmännchen) hat sich Köln einst mit einem ambitionierten Konzept für ein echtes Radwegenetz bei der AG fahrradfreundliche Städte beworben, aber offenbar ist das irgendwann verloren gegangen.

Der ADFC schließt seinen Text zur Verstellung des Radklima-Tests mit folgenden Zeilen: “Auffällig ist, dass die Städte weit vorne in der Rangliste landen oder sich stark verbessern, die sich die Förderung des Radverkehrs explizit auf die Fahnen geschrieben haben. So haben sich neben Karlsruhe auch München und Frankfurt am Main deutlich zum Positiven entwickelt. Beide Städte engagieren sich, um Menschen aufs Rad zu bringen: München mit seiner „Radlhauptstadt“-Kampagne, Frankfurt setzt mit seinem Radfahrbüro Standards der Radverkehrsförderung.” So etwas würde ich mir hier auch wünschen – dann klappt’s bestimmt auch beim nächsten Fahrradklima-Test. (Man wird ja wohl noch mal träumen dürfen.)

Jeden letzten Freitag im Monat treffen sich übrigens ab 17:30 Uhr Kölner Radfahrer auf dem Rudolfplatz, um mit einer critical mass darauf aufmerksam zu machen, dass auch Radfahrer zum Verkehr gehören. Je mehr da mitmachen, um so besser!

Urlaubszeit – fremdsprachige Listings

Seit ich vor zwei Jahren an einem schwedisch-sprachigen Listing für einen Multi-Cache gescheitert bin, habe ich meine Cachebeschreibungen zumindest um eine kurze englische Passage und Hint ergänzt. Gerade in touristisch-frequentierten Gegenden gibt es das dankenswerterweise auch immer öfter.

Aber was tun, wenn das Listing nur in der jeweiligen Landessprache, der man nicht oder kaum mächtig ist, verfügbar ist? Derzeit bin ich dazu übergegangen, einzelne Listings mit vielen Favoritenpunkten bei Tante G übersetzen zu lassen und die gpx-Datei entsprechend zu ergänzen. Gibt es eine Lösung für paperless Cacher, die ganze Pocket Querys womöglich automatisch übersetzt?

Wie geht Ihr damit um?

Cache’n'Bike-Geocoin

Die Grafik einer Vorstellung am Bildschirm oder auf Papier zu sehen ist eine Sache. Aber dann die Probedrucke (s)einer Geocoin in Händen zu halten ist nochmal eine ganz andere Sache. Eine fixe Idee hat sich materialisiert.

Die Coin hat einen Durchmesser von 1,5 Zoll (ca. 38 mm) und ist 3 mm dick. Sie ist im Vorverkauf in

  • chome poliert
  • black nickel für  jeweils 7,00 € und
  • silber antik (LE 100)
  • gold antik (LE 100) für jeweils 7,50 € zzgl. Versand erhältlich.

Um versandkostenfrei an die Coin zu kommen, wird es ein kleines Abholevent in Köln geben (für das ich aber noch keinen Termin nennen kann). Die Coin sende ich aber natürlich auch gerne zu. Für Cacher, die nicht aus dem Kölner Umland stammen, berechne ich auf jeden Fall die Versandkosten. Bei persönlicher Abholung werden eventuell bereits bezahlte Versandkosten selbstverständlich wieder erstattet.

Der Versand ist mit den üblichen Optionen möglich: Brief, Brief als Einwurf-Einschreiben, Paket.

Bei Interesse meldet Euch bitte unter cache-n-bike-geocoin@wolke7.net mit folgenden Angaben:

- voller Name und Anschrift
- gc.com nick name
- Anzahl der Coins und jeweilige Metallvariante
- Versandart
- email-Adresse, evtl. Telefonnummer

Ihr erhaltet daraufhin von mir eine Antwort mit den Bankdaten und der konkreten Summe.

Letzter Bestelltermin ist Samstag, der 30. Juli 2012. Anschließend gebe ich den Auftrag an den Hersteller weiter.

… bis zur eigenen Coin

Der erwähnte Kontakt mit dem Coin-Händler führte dann aber gar nicht zu der eigentlich erwünschten Auskunft. Vielmehr nahm das Projekt ‘eigene Coin’ auf einmal immer konkretere Züge an.

Das Thema der Coin stand eigentlich bereits mit den Vorläufern fest. Über das Fahrradfahren bin ich zum Geocaching gekommen und so manche Fahrradtour lässt sich mit dem ein oder anderen Cache am Wegesrand sehr schön verfeinern (so z.B. erst gerade wieder beim 3. Rheinischen Frühlingsradeln, GC2KHDJ).

Mit einigen Ideen und Entwürfen habe ich mich dann an einen Coin-Designer gewandt und dies hier ist dabei herausgekommen.

Und somit biete ich nun allen Geocachern, Coinliebhabern und/oder Fahrradfahrern diese Coin zur Vorbestellung an.

Ein langer Weg …

Geocoins. So mancher kann damit gar nichts anfangen (O Glücklicher!) und manche sind fasziniert von ihnen (O Abhängige!). Ich zähle wohl zur zweiten Gruppe. Anfangs habe ich sie grundsätzlich auf die Reise geschickt, weil ich mich auch selber gefreut habe und immer noch freue, wenn ich in freier Wildbahn eine Coin entdecke und ein Stück mitnehmen darf. Doch dann fielen mir immer öfter kleine Schmuckstücke auf, die man unmöglich auf die Reise schicken kann. Also entstand im Laufe der Zeit eine kleine feine Sammlung. Zu meinen reisenden Coins muss ich leider regelmäßig Kopien produzieren, um sie dann wieder los zu schicken.

cache 'n' bike GeoKretParallel dazu entstand in mir der Wunsch, auch eigene Coins auszusetzen. Da kam mir das Projekt geokrety.org sehr gelegen, bei dem nunmehr über 50 Krets von mir registriert sind. Zufällig bin ich auf einen amerikanischen Anbieter von sogenannten wooden coins gestoßen, der kleine Lindenholz-Scheiben mit Laser beschriftet. Dort habe ich mir einen Stapel hölzerner Coins nach meinen Vorstellungen fertigen lassen, die nun als KretyCoins unterwegs sind.
GeoCoins.net Trackable Token GeocoinEbenfalls gab es dort bei GC trackbare Alu-Coins, die man mit einem eigenen Schriftzug und einer Grafik aus einer vorgegebenen Auswahl versehen lassen konnte. Eigene Bilder waren dort aber nicht möglich und irgendwie fühlen sich diese Alu-Chips auch nicht wie Geocoins an. (Den Anbieter gibt es nicht mehr.)

My Personal GeocoinNicht wesentlich später kamen Sepp&Berta mit mypersonalgeocoin.de auf dem Markt. Das Ergebnis kam dem Wunsch nach einer eigenen Coin schon ziemlich nahe, aber es war eben auch “nur” ein eigenes Bild auf einem vorgegebenen Rohling.

Um mir den blödsinnigen Gedanken von einer “richtigen” Coin endgültig aus dem Kopf zu schlagen, beschloss ich dann, einfach mal bei einem der einschlägigen Coin-Händler anzufragen und dann mit der Rückmeldung und der damit verbundenen finanziellen Forderung dieses Hirngespinst endgültig zu begraben

Mit dem GPS-Gerät kann man nicht nur Geocachen

Viele Geocacher nutzen ihr GPS-Gerät ausschließlich zum Geocachen. Dazu legen sie entweder per manueller Eingabe oder durch Übertragen einer Datei Wegpunkte mit den Koordinaten eines Caches an.
Aber so ein Navi kann noch mehr. Es lassen sich auch ganze Wegstrecken (Track) auf das Gerät übertragen. So kann beispielsweise eine besonders schöne Fahrrad-, Wander- oder Laufstrecke weitergegeben werden. Es gibt zahlreiche Websites, auf denen Tracks ausgetauscht werden (z.B. gpsies.com oder bikemap.de). Der Track wird genau wie die Geocaching-Wegpunkte übertragen und kann dann entweder einfach nur auf der Karte dargestellt werden oder das Navi führt den Nutzer mit Hinweisen entlang des Tracks. So kann man dann auch ohne Ortskenntnis die ausgewählte Strecke fahren, wandern oder laufen.
Bei vielen Navis ist aus Speicherplatzgründen die Anzahl der Wegpunkte pro Track begrenzt (z.B. 500 beim eTrex h). Da lohnt sich ein Blick ins Handbuch (hier bei Garmin), um dann entweder schon beim Download oder per nachträglicher Bearbeitung die Zahl der Wegpunkte entsprechend zu reduzieren. Ansonsten fehlt irgendwann das Ende der Strecke.

Andersherum könnt ihr natürlich mit dem Navi auch selber Stecken aufzeichnen und dann auf einer der o.g. Plattformen zur Verfügung stellen.

Hier gibt’s ein paar Fahrradtracks von mir.